DIY Anleitungen

DIY Anleitungen

Kesselketten verankern und kleben

Kesselketten verankern und kleben

Kesselketten sind Ketten mit leeren Fassungen für Strasssteine, die Steine werden mit den Krallen der Kessel fixiert

Fahrzaum-Rohlinge - Kesselkette

Fahrzaum-Rohlinge - Kesselkette

Fahrzaum-Rohling: Aufnähen einer Kesselkette

 

 

Kesselkette umnähen (Slim Rohling)

Kesselkette umnähen (Slim Rohling)

Auf einem Slim Rohling können Kesselketten auch ganz einfach mit Leinenzwirn befestigt werden

Kesselkette aufnähen (Slim und nicht unterlegte Rohlinge)

Kesselkette aufnähen (Slim und nicht unterlegte Rohlinge)

Anleitung zum aufnähen von Kesselketten durch vorzustechende Löcher.

 

Arbeit mit der Sattlernadel

Arbeiten mit der Sattkernadel

 

Die Sattlernadel (wir haben im Shop die gerade Sattlernadel Größe 1 und Größe 3, passend für den Leinenzwirn 18/3) hat eine scharfe (Achtung: wirklich scharf!) dreieckige Spitze, d.h. man kann ohne Vorstechen von Löchern arbeiten. Das Vorstechen kann natürlich trotzdem sinnvoll sein, es erleichtert die Arbeit.

Generell reichen hier aber auch wenige Werkzeuge aus.

Mein Beispiel, ein Western-Einohr, wurde bereits mit einer Strasskette belegt, diese ist seitlich verankert und leicht aufgeklebt. (siehe unsere entsprechende Anleitung).

Nun kommen noch einzelne Stiche hinzu, damit die Kette in allen Lebenslagen fest sitzt. Natürlich kann auch ausschließlich genäht werden - dann sollten die Stiche ggf enger gesetzt werden. Auch am Rand kann natürlich genährt werden statt verankert.

Werkzeug:

  • Sattlernadel
  • Leinenzwirn
  • eine Nagelschere mit scharfer Spitze
  • eine handliche Zange
  • ggf. eine Stechahle zum Vorstechen.

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Da ich nur die Kette zusätzlich fixiren will, halte ich einen Abstand von 3 Kesseln, genäht wird um die Verbindungsstücke zwischen den Kesseln.

Die Sattlernadel wird mit der Zange geführt, mit der Hand bitte nicht versuchen, das ist nicht empfehlenswert und wird nicht gut funktionieren. Mit der Zange geht es dagegen problemlos.

Das Prinzip ist denkbar einfach: von oben (die Seite mite Kette) nach unten durchstechen.

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Oben bleibt natürlich ein Rest Zwirn, unten seitlich versetzt auf der anderen Seite der Kette wird wieder nach oben gestochen.

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Nun gibt es 2 Optionen: entweder den Zwirn wieder auf die Rechte Seite führen über das Verbindungsstück, dann nach unten und unter den Kesseln "verstecken" und im Abstand wieder nach unten stechen rechts der Kette, andere Seite hoch, über den Steg usw.

Oder diese Variante: wir machen einen kleinen Knoten oben über dem Steg, der Faden wird dann mit der Nagelschere eng abgeschnitten.

Der Knoten verschwindet zwischen den Kesseln und so kann auch ein älteres Stück problemlos nachträglich noch per Naht abgesichert werden. Außerdem kann hier maximal eine Schlaufe reissen. Nähe ich durch und der Faden reisst mir doch irgendwann, löst sich dann natürkich nach und nach die gesamte Naht. Darum finde ich das eine ziemlich coole Variante:

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Natürlich sieht man hinten die Stiche, allerdings ist das wirklich nicht viel.

Ich habe bewusst den Rohling in Farbe Tan als Beispiel genommen - auf schwarz bzw dunkelbraun verschwindet der gleichfarbige Faden natürlich viel besser.

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Und hier nochmal ein Beispiel eines Hundehalsbandes - türkis unterlegt. Hier sieht man natürlich die dunkelbraunen Stiche im türkisen Polster deutlich. Aber wenn man fein und gleichmäßig arbeitet, ist es eine tolle und sehr schnelle Variante.

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